Wellness ist ein Modewort, auch wenn schon die alten Römer wussten, wie man sie betreibt. Wer als Hotelbetreiber etwas auf sich hält, macht einen Wellness Ressort aus seiner Unterkunft für zahlungskräftige Urlaubsgäste. Die Zeichen der Zeit sind Stress und Hektik in allen Lebensbereichen. Sogar Hausfrauen sind manchmal nahe am Burnout Syndrom, weil mit zwei Kindern der Alltag zwischen finanziellen Sorgen und Pflichten einfach kaum noch Zeit für die Erholung lässt.
Die Plan, dagegen anzukämpfen, ist einfach: Sich Zeit zu nehmen für Wellness und Entspannung ist die Devise. Dass das nicht immer einfach ist, ist klar. Dennoch sollte einmal in der Woche trotz Kindern, Beruf und Hausarbeit eine gewisse Zeit ohne Stress für alle anberaumt werden. Der Besuch in einem Bad ist für Familien wunderbar geeignet. Die Kinder können sich im Becken tummeln, während die Eltern im Whirlpool, in der Sauna oder im Solarium die Seele baumeln lassen können. Solche Familientage sind wie ein Stopp in der täglichen Eile. Die Zeit scheint für einige Stunden still zu stehen. Dennoch sind die Stunden viel zu schnell wieder vorbei. Der Weg zurück in den Alltag ist in den ersten Schritten etwas schwer, zu gerne würde man doch den Whirlpool mit nach Hause nehmen, um auch dort dem Stress mit Wellness in den eigenen vier Wänden dann und wann entfliehen zu können.
Wellness ist es auch, einmal gut zu essen, sich mit einem Buch zurückziehen zu dürfen, das Telefon abzustellen oder auf dem Liegestuhl im Garten von einem Urlaub mit Wasserbett und Whirlpool träumen zu dürfen. Wellness ist das, was man dafür hält, allerdings sollte man nicht vergessen, sie sich manchmal zu gönnen.
