Das Wasserbett hat eine lange Tradition und reicht weit zurück in die Vergangenheit. Die Entwicklung des Wasserbetts begann nicht erst in der heutigen Zeit, sondern geht weit zurück, bis zu den nomadischen Wüstenvölkern. Sie legten den Grundstein für unsere heutigen Wasserbetten. Auch wenn ihnen damals sicherlich nicht bewusst war, dass ihre Methode des Wasserbetts einmal so ein Verkaufsschlager sein würde.
Die nomadischen Wüstenvölker waren die Ersten, die auf einem, dem Wasserbett ähnlichen Objekt geschlafen haben. Sie füllten Ziegenhäute mit Wasser, um sie dann als Trinkreserve mit auf Reisen zu nehmen. Diese wurden aber dann in der glühenden Sonne so heiß, dass sie zum Trinken schon fast nicht mehr geeignet waren. Dafür aber eigneten sie sich sehr gut als eine Art Wärmflasche in der Nacht. Die Wüstenvölker haben es sich zu Nutze gemacht, dass die gefüllten Ziegenhäute sehr warm waren und verbrachten dann darauf ihre kalten Nächte um nicht zu erfrieren.
Später dann, zum Ende des 19. Jahrhunderts, setzten auch Ärzte diese Methode vom Wasserbett ein. Sie haben mit Hilfe von Produkten aus der Kautschukpflanze ein Wasserbecken überzogen und ließen dort dann Patienten, die beispielsweise sehr starke Verbrennungen hatten, darin schlafen. Das war sehr angenehm, weil es keine Druckstellen gab, auf denen der Patient lag. So konnte man auch seine Schmerzen verringern.
Die Vermarktung von einem Wasserbett setzte dann so gegen 1960 ein. Ab dieser Zeit wurden die Betten dann auch für den privaten Hausgebrauch produziert. Die Geschichte des Wasserbetts und seine Entwicklung sind sehr faszinierend und zeigen, dass man aus einfachen Ideen erstklassige Produkte hervorbringen kann.
