Kommt es in Wasserbetten zu unangenehmen Gerüchen, dann kann dies zum einen an einer Verunreinigung der Oberfläche des Bettes liegen oder zum anderen aber an dem Wasser.
Zunächst sollte man in einem solchen Fall die Oberfläche der Wasserbetten mit einem Cleaner, oder auch Vinylreiniger genannt, säubern. Durch ihn werden Rückstände von Schweiß, abgestorbenen Hautzellen und sonstigem Schmutz entfernt. Zudem pflegt dieser Vinylreiniger die Oberfläche von einem Wasserbett und hält das Material schön geschmeidig.
Ist der unangenehme Geruch in einem Wasserbett dann immer noch nicht beseitigt, kann das Wasser die Ursache dafür sein. In der Regel sind dann Bakterien im Wasser für die Geruchsbildung verantwortlich. Heraus finden, ob dies wirklich der Fall ist, kann man am besten mit speziellen Teststreifen, die Dip Slides genannt werden. Sie hält man einfach in das Wasser und kann anhand einer Skala auf der Verpackung erkennen, ob das Wasser mit Bakterien belastet ist oder nicht. Sollte dies wirklich so sein, muss man die Wasserbetten mit einem Entkeimer und einem Conditioner behandeln. So wird das Wasser in einem Wasserbett neutralisiert und man erspart sich den aufwändigen Wechsel des Wassers.
Ist laut des Teststreifens das Wasserbett nicht mit Bakterien verseucht, kann eine Bildung von Luftblasen für den Geruch verantwortlich sein. In diesem Fall kommen spezielle Additive zum Einsatz, durch die die gebundene Luft in den Vliesen und dem Vinyl des Wasserbettes gelöst werden. Zudem verhindert dieses Mittel eine Neubildung von Luftblasen innerhalb der Wasserbetten. Die Luftblasen kann man aber auch kurzfristig mit einer Entlüftungspumpe entfernen.
